
Historiker und Buchautor
Dies ist eine vollständige und lückenlose Dokumentation der persönlichen Fragen und Antworten von Dr. Mohamed Elhamy, die im Dialog der Enzyklopädie-Reihe „100 Fragen in der Geschichte“ aufgezeichnet wurden.
Vollständiger Name: Dr. Mohamed Elhamy
Berufsbezeichnung & Fachgebiet: Wissenschaftler und Forscher auf dem Gebiet der islamischen Geschichte und Zivilisation
Geburtsjahr: Ende des Jahres 1983
Lebensalter: Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung der Podcast-Reihe stand er kurz vor der Vollendung seines 41. Lebensjahres
Familienstand: Verheiratet
Anzahl der Kinder: Vater von drei Söhnen
Dr. Mohamed Elhamy absolvierte keine klassische geisteswissenschaftliche Erstausbildung, sondern stammt ursprünglich aus der naturwissenschaftlich-technischen Elite:
Ursprüngliches Studium: Er ist ausgebildeter Diplom-Ingenieur. Er studierte an der renommierten Fakultät für Elektronische Technik und schloss dieses Studium im Jahr 2006 erfolgreich ab.
Der Wendepunkt (2002): Bereits während seines Ingenieurstudiums fasste er den unerschütterlichen Entschluss, sich der Geschichtswissenschaft zu verschreiben. Seit dem Jahr 2002 eignete er sich in intensiven autodidaktischen Studien historisches Wissen an und bereitete sich gezielt auf seine zukünftige Spezialisierung vor.
Die vollständige Hingabe (2006): Unmittelbar nach dem Erhalt seines Ingenieurdiploms im Jahr 2006 traf er die bewusste Lebensentscheidung, den Ingenieurberuf nicht auszuüben. Stattdessen widmete er sich fortan vollständig der historischen Forschung, der Quellenedition und der Schriftstellerei.
Seit seiner vollständigen Hinwendung zur Geschichtswissenschaft hat Dr. Mohamed Elhamy ein beeindruckendes wissenschaftliches Œuvre vorgelegt:
Veröffentlichte Monografien: Bislang sind von ihm 16 eigenständige Fachbücher auf dem Gebiet der Geschichte, Biografik und Zivilisationsforschung erschienen.
Wissenschaftliche Studien: Er ist Verfasser einer Vielzahl von peer-reviewten Fachartikeln und wissenschaftlichen Untersuchungen.
Konferenzteilnahmen: Zudem ist er weltweit als aktiver Referent und Teilnehmer an Dutzenden Fachtagungen und wissenschaftlichen Kongressen präsent, die sich mit der islamischen Geschichte und den angrenzenden Scharia-Wissenschaften befassen.
Auf die persönliche Frage des Moderators Murad nach seiner Familie und den Namen seiner Kinder enthüllte Dr. Mohamed Elhamy eine zutiefst bewegende und historisch verwurzelte Familienbiografie.
Die Namen der drei Söhne:
Saif al-Din (Das Schwert der Religion)
Majd al-Din (Der Ruhm der Religion)
Fakhr al-Din (Der Stolz der Religion)
Die persönliche und historische Begründung von Dr. Elhamy: Als der Moderator ihn fragte, ob diese Namenswahl eine direkte Folge seiner historischen Leidenschaft sei, antwortete Dr. Elhamy mit einer fundierten kulturhistorischen Herleitung:
Die Sehnsucht nach der Epoche der Stärke: Bereits seit seiner Jugendzeit, als er noch Schüler der Mittel- und Oberstufe war, hegte er eine tiefe Bewunderung für diese majestätischen Ehrennamen. In seinen Gedanken verknüpfte er sie stets mit den Epochen der islamischen Würde, der Stärke und des ehrenhaften Widerstands.
Der historische Wandel der Ehrentitel: Dr. Elhamy erläuterte zudem die genaue historische Evolution dieser Namensgebung. In früheren islamischen Epochen endeten die staatlichen Ehrentitel meist auf den Begriff des Staates, wie etwa Fakhr al-Dawlah, Jamal al-Dawlah oder Baha’ al-Dawlah. Mit dem Aufkommen der zangidischen und insbesondere der ayyubidischen Dynastie – Epochen, die stark vom heldenhaften Einsatz gegen die Kreuzfahrer geprägt waren – wandelte sich diese Nomenklatur schlagartig. Man wählte fortan Ehrentitel, die direkt an die Religion geknüpft waren, wie Asad al-Din (Shirkuh), Najm al-Din (Ayyub) oder Salah al-Din (Saladin). Diese Tradition setzte sich anschließend auch in der Epoche des mamlukischen Sultanats fort.
Persönliches Resümee: Da diese Namen den Geist des Sieges und der Ehre verkörpern, fasste er schon vor seiner eigenen Eheschließung den festen Entschluss, seinen zukünftigen Söhnen genau diese drei bedeutungsvollen Titel zu geben.
Bei der Eröffnung der Enzyklopädie-Reihe formulierte Dr. Mohamed Elhamy das geistige und ethische Fundament für seine gesamte historische Arbeit:
Das persönliche Bittgebet: Er eröffnete seine Ausführungen traditionell mit der Lobpreisung Gottes und des Propheten. Dabei dankte er für die Gastfreundschaft und betete darum, dass seine Arbeit in der Geschichtsforschung ein Werk sei, das einzig und allein für das Wohlgefallen Gottes geschieht.
Der Grundsatz des „Nützlichen Wissens“: Dr. Elhamy betonte, dass in der Welt ein Überfluss an Informationen existiert, jedoch nicht jedes Wissen einen echten Nutzen stiftet. Er verwies auf die prophetische Tradition, Zuflucht vor nutzlosem Wissen zu suchen. Sein persönliches Credo lautet daher: Wissen wird im Islam primär zum Zweck des aufrichtigen Handelns und der Besserung der Gemeinschaft gesucht. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte darf für ihn kein akademischer Selbstzweck sein, sondern muss als Nährboden für die Wiedererlangung der eigenen Würde dienen.
Im Dialog mit dem Moderator Murad wurde offengelegt, dass Dr. Mohamed Elhamy nicht nur der geladene Fachexperte, sondern auch der geistige Vater und Impulsgeber der gesamten Gesprächsreihe ist:
Namensgebung: Die Idee für den einprägsamen Titel „100 Fragen in der Geschichte“ stammte direkt von Dr. Elhamy.
Konzeptionelle Gliederung: Dr. Elhamy strukturierte die gesamte historische Enzyklopädie systematisch in zehn fundamentale Themenachsen, unter denen jeweils zehn drängende Leitfragen beantwortet werden:
Einführung in die Geschichtswissenschaft
Einführung in die Zivilisationswissenschaft
Die Prophetische Biografie
Die Epoche der Rechtgeleiteten Kalifen
Die Umayyadische Dynastie
Die Abbasidische Dynastie
Die Unabhängigen Staaten
Das Osmanische Reich
Die Epoche des Kolonialismus
Die Zeitgeschichte
Dieser Text ist an die persönlichen Aussagen und Bekenntnisse von Dr. Mohamed Elhamy im einleitenden Dialog der ersten Episode der Enzyklopädie-Reihe angelehnt.