Dr. Mohamed Elhamy
Eine tiefgehende historische Richtigstellung, die staatsrechtliche und psychologische Rekonstruktion der Großen Fitnah und die Verteidigung der Ehre der Gefährten auf Basis der Analysen von Dr. Mohamed Elhamy [51]
Wenn du dich als gläubiger Muslim mit der dramatischen Epoche des vierten Rechtgeleiteten Kalifen, Ali ibn Abi Talib (عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ), beschäftigst, stehst du vor einer der schwersten intellektuellen und spirituellen Prüfungen deines Lebens [51]. Die Ereignisse dieser fünf Jahre – geprägt von den Schlachten von Al-Djamal (معركة الجمل) und Siffin (معركة صفين) sowie dem Aufkommen der Chawaridsch (الخوارج) – sind ein hochexplosives Minenfeld [51].
Es ist eine eiserne historische Tatsache, dass die klassischen Gelehrten der Sunnah das unumstößliche Gebot des Schweigens über die Zwistigkeiten der Gefährten verhängten [51]:
«الْكَفُّ عَمَّا شَجَرَ بَيْنَ الصَّحَابَةِ»
„Das Kappen und Schweigen über das, was an Zwistigkeiten zwischen den Gefährten des Propheten ﷺ geschah.“ [51]
Skeptiker und säkulare Historiker vermuten dahinter oft eine feige Zensur [51]. Doch Dr. Elhamy zeigt auf, dass diese Empfehlung eine existentielle Schutzmaßnahme für die Allgemeinheit der Gläubigen ist [51]. Er zieht eine geniale Analogie zur modernen Physik und Chemie [51]: Jedes hochentwickelte Land besitzt geheime Labore, in denen mit tödlichen Krankheitserregern, Kernspaltung oder Starkstrom experimentiert wird. Diese Forschungen sind absolut real und notwendig – doch kein vernünftiger Staat würde diese Laboratorien für spielende Kinder öffnen oder die hochkomplexen Formeln auf den Marktplätzen zur allgemeinen Diskussion stellen, da dies den augenblicklichen Untergang der Gesellschaft bedeuten würde [51].
Genauso verhält es sich mit der Fitnah [51]. Wer die feinen Nuancen, die geopolitische Psychologie der Stämme und die unbestechlichen Ketten der Überlieferung (Isnad) nicht mit wissenschaftlicher Rigorosität studiert hat, wird in diesen Strudeln der Geschichte unweigerlich ertrinken und seinen eigenen Glauben einbüßen, indem er beginnt, über jene Männer und Frauen zu richten, die Allah im Koran bereits das ewige Wohlgefallen versprochen hat [51].
Bevor wir auch nur einen einzigen Schritt in die historischen Analysen wagen, müssen wir mit unumstößlicher Festigkeit verankern, wer Ali ibn Abi Talib ﷺ in unserem Glauben ist [51]. Er ist der vierte Mann des Islams [51]. Er ist das im Hause der Prophetie erzogene Kind, der erste unter den Jugendlichen, der die Botschaft annahm, und der Löwe, der an jedem existentiellen Tag des Islams an vorderster Front kämpfte [51].
Über keinen anderen Gefährten wurden so viele authentische Vorzüglichkeiten (Fada’il) überliefert wie über Ali [51]. Der Prophet ﷺ sprach zu ihm jene unsterblichen Worte der prophetischen Bürgschaft [51]:
«أَلَا تَرْضَى أَنْ تَكُونَ مِنِّي بِمَنْزِلَةِ هَارُونَ مِنْ مُوسَى؟» „Bist du denn nicht damit zufrieden, zu mir in demselben Verhältnis zu stehen wie Harun zu Musa?“ [51]
«مَنْ كُنْتُ مَوْلَاهُ فَعَلِيٌّ مَوْلَاهُ» „Wessen Schutzherr [Mawla] ich auch immer bin, dessen Schutzherr ist auch Ali!“ [51]
«لَا يُحِبُّكَ إِلَّا مُؤْمِنٌ وَلَا يُبْغِضُكَ إِلَّا مُنَافِقٌ» „Niemand wird dich lieben, außer einem aufrichtigen Gläubigen; und niemand wird dich hassen, außer einem Heuchler!“ [51]
Der große Imam Ahmad ibn Hanbal (أَحْمَدُ بْنُ حَنْبَلٍ) erklärte voller Ehrfurcht, dass über keinen Gefährten so viele authentische Berichte überliefert wurden wie über Ali [51]. Der herausragende Hadith-Gigant Ibn Hajar al-Asqalani (ابْنُ حَجَرٍ الْعَسْقَلَانِيُّ) lieferte hierzu eine brillante epistemologische Erklärung [51]: Weil Alis Herrschaftszeit von Zweifeln und Unruhen überschattet war und die Ummah sich spaltete, sahen sich die treuen Bewahrer der Sunnah gezwungen, seine unzähligen Vorzüglichkeiten ununterbrochen zu tradieren, um seine unbestrittene Legitimität gegen jeden Zweifel abzusichern. So entstanden durch die Krisen hindurch weitaus mehr authentische Überlieferungsketten als bei den drei Kalifen vor ihm, deren Vorzüglichkeit ohnehin unumstritten im Konsens der gesamten Ummah ruhte [51].
Dr. Elhamy enthüllt hierbei ein historisches Phänomen, das in der gesamten Menschheitsgeschichte absolut einzigartig ist [51]: In der materiellen Welt erlitten Ali und seine Nachkommen (die Alawiden) eine schwere politische und militärische Niederlage [51]. Die Marwaniden und Umayyaden besiegten sie, errichteten eine globale Dynastie und regierten Jahrhunderte [51]. Darauf folgten die Abbasiden, die die Alawiden ebenfalls verfolgten und unterdrückten [51].
Normalerweise schreibt der Sieger die Geschichte [51]. In Rom, in China, im Westen – überall wird der Besiegte in den Archiven der Macht bis zur Unkenntlichkeit dämonisiert [51]. Doch im Islam geschah das absolute Gegenteil [51]! Trotz der jahrhundertelangen Tyrannei und der Verfolgung durch die herrschenden Dynastien blieb Ali ibn Abi Talib im kollektiven Gedächtnis und im wissenschaftlichen Gewissen der Muslime der unerreichte Standard an Tugend, Gerechtigkeit und Wissen, während seine politischen Gegner stets kritisch hinterfragt wurden [51].
Dies ist der ultimative Beweis für die absolute Reinheit und Unabhängigkeit unserer islamischen Gelehrsamkeit [51]. Die Geschichte des Islams wurde niemals von den Palästen der Kalifen geschrieben, sondern in den staubigen Moscheen von Medina und Kufa durch gottesfürchtige Männer, die sich weigerten, die Wahrheit für das Gold der Könige zu verkaufen [51].
Als die Nachricht vom grausamen Märtyrertod Uthmans Medina erschütterte, versank die Stadt in einem beispiellosen administrativen Vakuum [51]. In diesem Moment des Chaos formierten sich unter den Gefährten drei vollkommen unterschiedliche, aufrichtige Denkschulen über den weiteren Weg des Staates [51]:
[ Der Staat nach dem Mord an Uthman ]
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[ Die Schule Alis ] [ Die Schule des الحسن / ابن عباس ] [ Die Schule des Qisas ]
(Sofortige Staatsrettung) (Strategischer Abwarteweg) (Sofortige Gerechtigkeit)
Ali ibn Abi Talib sah das Überleben des islamischen Reiches als das absolut höchste Gut an [51]. Sein Argument war von kalter, staatsmännischer Realpolitik geprägt [51]: Uthman ist tot und sein Blut schreit nach Rache. Doch ein Rachefeldzug inmitten der Anarchie ist unmöglich [51]. Wir haben derzeit keine funktionierende Justiz, keine Armee, die dem Befehl gehorcht, und die Mörder Uthmans kontrollieren physisch die Straßen von Medina [51]. Wenn wir jetzt versuchen, die Täter sofort hinzurichten, wird dies einen endlosen Flächenbrand entfachen [51].
Wir müssen zuerst ein neues Staatsoberhaupt wählen, die administrative Ordnung in den Provinzen wiederherstellen, die Herzen der Muslime beruhigen – und erst wenn der Staat wieder fest im Sattel sitzt, werden wir die Mörder vor ein ordentliches Gericht stellen und den Qisas (القصاص) vollstrecken [51].
Der älteste Sohn Alis, Al-Hasan ibn Ali, und der weise Gelehrte Abdullah ibn Abbas rieten Ali unter Tränen von der sofortigen Annahme der Khilafah ab [51]. Ihr Gedankengang war von prophetischer Weitsicht geprägt [51]: Sie sagten zu ihm: „O Ali! Nimm die البيعة (den Treueeid) in dieser Stunde der Anarchie nicht an! Wenn du dich jetzt krönen lässt, wirst du mit einer Verantwortung belastet, die kein Mensch auf dieser Erde erfüllen kann. Die Menschen werden von dir verlangen, augenblicklich das Blut Uthmans zu rächen. Wenn du es tust, bricht der Bürgerkrieg aus. Wenn du es verschiebst, wird man dich der Komplizenschaft bezichtigen. Bleibe in deinem Haus! Lass die Umayyaden in Syrien versuchen, die Mörder zu fassen – sie werden kläglich scheitern. Und wenn die Halbinsel nach Monaten der Fessellosigkeit erkennt, dass niemand außer dir dieses Reich führen kann, werden sie zu deinem Haus strömen, dich anflehen und dich bedingungslos wählen, ohne dir unlösbare Bedingungen aufzuzwingen!“ [51]. Doch Ali weigerte sich, die Ummah auch nur für eine Woche ohne rechtmäßige Führung zu belassen [51].
Ihr Argument ruhte auf dem unantastbaren Recht des Korans [51]: Ein rechtmäßiger Kalif der Muslime wurde mitten in der Stadt des Propheten ﷺ brutal abgeschlachtet, während er den Koran las [51]. Wenn wir diesen beispiellosen Sündenfall ungestraft lassen und zur Tagesordnung übergehen, ist die Würde des Kalifats für alle Zeiten zertrümmert [51]. Die Vollstreckung des Qisas an den Mördern ist die absolute rechtliche Bedingung für die Legitimität jeder neuen Herrschaft [51]. Ohne Gerechtigkeit für Uthman kann es keinen Gehorsam für einen neuen Kalifen geben [51].
Als die Mörder Uthmans erkannten, dass die Gefährten im Hause Alis berieten, gerieten sie in Panik [51]. Sie wussten: Wenn kein neuer Kalif gewählt wird, wird die Halbinsel sich gegen sie erheben [51]. Sie drangen in das Haus Alis ein und verlangten die Annahme der Khilafah [51].
Ali lehnte zunächst angewidert ab [51]:
«لَقَدْ قِيلَ قُتِلَ عُثْمَانُ فَطَاشَ عَقْلِي وَجَاءَنِي الْقَوْمُ لِلْبَيْعَةِ فَقُلْتُ: إِنِّي لَأَسْتَحْيِي أَنْ أُبَايِعَ قَوْمًا قَتَلُوا رَجُلًا قَالَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ: أَلَا أَسْتَحْيِي مِمَّنْ تَسْتَحْيِي مِنْهُ الْمَلَائِكَةُ؟ وَإِنِّي لَأَسْتَحْيِي أَنْ أُبَايِعَ وَعُثْمَانُ قَتِيلٌ لَمْ يُدْفَنْ بَعْدُ!»
„Als mir gesagt wurde, dass Uthman getötet wurde, flog mein Verstand vor Entsetzen davon. Als die Leute zu mir kamen, um mir den Treueeid zu schwören, sprach ich zu ihnen: ‚Wahrlich, ich schäme mich zutiefst vor Allah, von Menschen den Eid anzunehmen, die einen Mann ermordet haben, über den der Gesandte Allahs ﷺ einst sagte: Sorge ich mich denn nicht um die Scham vor einem Mann, vor dem selbst die Engel des Himmels Scham empfinden? Und wahrlich, ich schäme mich, den Eid anzunehmen, während Uthman erschlagen und noch nicht einmal begraben im Staube liegt!‘“ [51]
Erst als der Leichnam des unglücklichen Kalifen in der Dunkelheit der Nacht stillschweigend beigesetzt worden war, gab Ali dem Drängen nach [51]. Er weigerte sich jedoch rigoros, den Eid im Geheimen anzunehmen [51]: «إِنَّ بَيْعَتِي لَا تَكُونُ سِرًّا وَلَا تَكُونُ فِي الْبَيْتِ، وَلَكِنْ أَخْرُجُ إِلَى الْمَسْجِدِ» („Wahrlich, meine البيعة darf niemals im Verborgenen oder in den Kammern eines Hauses stattfinden! Bringt mich hinaus in die Prophetenmoschee!“) [51].
An dieser Stelle legt Dr. Elhamy den Finger in eine der schmerzhaftesten Wunden der Überlieferungen [51]: Haben die beiden großen Gefährten Talha ibn Ubaidullah (طَلْحَةُ بْنُ عُبَيْدِ اللَّهِ) und Al-Zubayr ibn al-Awwam (الزُّبَيْرُ بْنُ الْعَوَّامِ) dem neuen Kalifen freiwillig die Treue geschworen [51]?
Die historische Analyse der vertrauenswürdigsten Quellen offenbart ein zutiefst dramatisches Bild [51]: Als die bewaffneten Aufständischen erkannten, dass die Rechtmäßigkeit Alis von der Zustimmung dieser beiden Heroen abhing, drangen sie mit gezogenen Schwertern in ihre Häuser ein [51]. Sie zerrten sie gewaltsam in die Moschee und hielten ihnen die scharfen Klingen an die Kehlen, während man sie aufforderte, ihre Hände in die Hand Alis zu legen [51].
Sie schworen den Eid unter unerträglichem physischem Zwang (Qasran / قَصْرًا) [51]. Dr. Elhamy betont mit aller Entschlossenheit: Dieser feige Zwang ging ausschließlich von den mörderischen Rebellen aus – Ali selbst war an dieser Erpressung völlig unbeteiligt und glaubte in gutem Glauben, seine beiden edlen Brüder würden ihm aus freiem Willen folgen [51]. Doch in den Herzen von Talha und Al-Zubayr hinterließ diese brutale Demütigung eine unheilbare Wunde, die das Fundament für ihren späteren Auszug aus der Stadt legte [51].
Vier Monate vergingen in Medina in einer bleiernen, unerträglichen Lähmung [51]. Ali versuchte verzweifelt, die Lage zu beruhigen, indem er die Rebellen aufforderte, die Stadt endlich zu verlassen [51]: «بَرِئَتِ الذِّمَّةُ مِنْ عَبْدٍ بَقِيَ بَعْدَ ثَلَاثٍ وَلَمْ يَرْجِعْ إِلَى مَوْلَاهُ» („Frei von jeder vertraglichen Verpflichtung ist ein Diener, der nach drei Tagen noch in der Stadt verweilt und nicht zu seinem Herrn zurückgekehrt ist!“) [51]. Doch die Aufständischen dachten nicht daran, ihr Faustpfand aus der Hand zu geben [51]. Sie blieben als bewaffneter Block in den Straßen Medinas konsolidiert [51].
Als Talha und Al-Zubayr die Erlaubnis erhielten, Medina für die Umrah in Richtung Mekka zu verlassen, trafen sie dort auf unsere Mutter Aisha (عَائِشَةُ), die ebenfalls über den ungesühnten Mord an ihrem Gatten und Kalifen tief erschüttert war [51]. Gemeinsam mit dem wohlhabenden ehemaligen Gouverneur von Jemen, Ya’la ibn Umayyah (يَعْلَى بْنُ أُمَيَّةَ), entwarfen sie einen strategischen Rettungsplan [51]:
Sie wollten keineswegs gegen Ali kämpfen oder seine Legitimität stürzen [51]. Ihr Plan war es, nach Basra (الْبَصْرَةُ) im Irak zu marschieren – einer Provinz, die für ihre glühende Loyalität zu Uthman bekannt war [51]. Dort wollten sie ein gewaltiges Heer aus den aufrechten Anhängern des ermordeten Kalifen sammeln, um mit dieser überlegenen Streitmacht nach Medina zurückzukehren, Ali aus der eisernen Umklammerung der Rebellen zu befreien und ihm die physische Macht zu schenken, die Mörder endlich dem gerechten Qisas zuzuführen [51]. Dies war das wahre, edle Konzept der Reform zwischen den Menschen (الإِصْلَاحُ بَيْنَ النَّاسِ), von dem der Koran spricht [51].
Als Ali von dem Auszug des Heeres nach Basra erfuhr, erkannte er mit der messerscharfen Logik eines Staatsmannes die geostrategische Katastrophe [51]: Wenn sich im Irak ein unabhängiges, bewaffnetes Heer formiert, das außerhalb der staatlichen Souveränität agiert, ist der Zerfall des Reiches besiegelt [51]. Es wird zu endlosen Schlachten zwischen den Provinzen kommen [51]. Er musste dieses Heer abfangen, bevor die Flammen des Bürgerkriegs die gesamte islamische Welt verschlingen [51].
Sein Sohn Al-Hasan warf sich ihm erneut in den Weg und flehte ihn an, in Medina zu bleiben, um kein muslimisches Blut zu vergießen [51]. Doch Ali antwortete mit jener berühmten Analogie des Wüstenjägers, die Dr. Elhamy meisterhaft interpretiert [51]:
«لَا أَكُونُ كَالضَّبِّ فِي جُحْرِهِ، تَنْتَظِرُ تَسْتَمِعُ اللَّدْمَ»
„Ich werde niemals wie der Dachs [oder die Wüsteneidechse / الضب] in seinem Bau sein, der zitternd darauf wartet und lauscht, wie der Jäger unablässig gegen den Felsen klopft, bis man ihn packt und wehrlos herauszieht!“ [51]
Ali verstand: Ein Staatsoberhaupt darf sich niemals in die passive Rolle des Beobachters drängen lassen [51]. Er muss handeln, die Initiative ergreifen und die Souveränität des Staates mit Entschlossenheit verteidigen, bevor das Reich in Anarchie versinkt [51].
Beim Verlassen der Stadt trat der weise Gefährte Abdullah ibn Salam (عَبْدُ اللَّهِ بْنُ سَلَامٍ) vor sein Pferd, packte die Zügel und flehte ihn an [51]: „O Ali! Verlasse den Minbar des Gesandten Allahs ﷺ nicht! Denn bei Allah, wenn du diese Stadt heute verlässt, wird die Herrschaft des Islams niemals wieder in die Stadt des Propheten zurückkehren, und ich fürchte um dein Leben durch die scharfen Schwerter im Irak!“ [51]. Ali blickte ihn traurig an und sprach: „Wahrlich, der Gesandte Allahs ﷺ hat mir bereits prophezeit, dass dies mein Schicksal sein wird.“ [51].
Als die beiden Heere vor den Toren von Basra aufeinandertrafen, sandte Ali den genialen Diplomaten Al-Qa’qa’ ibn Amr (الْقَعْقَاعُ بْنُ عَمْرٍو) in das Lager von Aisha, Talha und Al-Zubayr [51]. Es kam zu einem der heroischsten und weisesten Dialoge der islamischen Geschichte [51]:
Al-Qa’qa’ fragte unsere Mutter Aisha: „O Mutter! Was hat dich an diesen Ort geführt?“ Sie antwortete mit sanfter Stimme: „O mein Sohn! Nichts anderes als die Reform zwischen den Menschen!“ [51]. Er wandte sich an Talha und Al-Zubayr: „Seid ihr mir treu und folget ihr dem Kalifen?“ Sie sprachen: „Ja, bei Allah! Wir verlangen nur Gerechtigkeit für das Blut Uthmans!“ [51].
Al-Qa’qa’ legte ihnen daraufhin das staatsrechtliche Gesetz der Erhaltung durch Beruhigung (التَّسْكِينُ) dar [51]:
„Ihr habt in Basra versucht, den Qisas sofort zu erzwingen, und habt dabei 600 Rebellen erschlagen [51]. Doch was ist das Ergebnis? Der Anführer der Mörder, Hurqus ibn Zuhair al-Sa’di, entkam und sein Stamm, die Banu Sa’d, hat sich sofort mit 6000 schwerbewaffneten Kriegern erhoben, um ihn vor euren Schwertern zu schützen [51]. Seht ihr denn nicht? Der Qisas im Zustand der Schwäche erzeugt nur noch mehr Blut, noch mehr Spaltung und noch mehr Anarchie [51]! Wir müssen uns jetzt alle unter der Flagge Alis einigen, das Reich beruhigen (Taskin), die Rebellen isolieren – und wenn der Staat wieder stark ist, werden wir sie alle vor den Richter zerren [51].“
Aisha, Talha und Al-Zubayr waren von dieser unbestechlichen Logik zutiefst beeindruckt [51]. Sie reichten sich die Hände, der Friedensvertrag wurde unter Freudentränen geschlossen und beide Armeen schliefen in jener Nacht so friedlich und glücklich wie seit Monaten nicht mehr [51].
Doch im Herzen des Lagers Alis verbrachten die Mörder Uthmans – die Sabaiten – die schwärzeste Nacht ihres Daseins [51]. Sie wussten mit absoluter Gewissheit: Wenn dieser Friede morgen besiegelt wird, sind sie alle dem Tode geweiht, da Ali und das vereinte Heer sie gemeinsam hinrichten werden [51].
Ihr Anführer versammelte sie im Schutz der Dunkelheit und erteilte den mörderischen Befehl zur ultimativen Sabotage [51]: Im tiefsten Morgengrauen, als die Dunkelheit noch über der Wüste lag, schlichen sich ihre Krieger lautlos in das Lager von Aisha, Talha und Al-Zubayr und begannen, schlafende Soldaten niederzumetzeln [51]. Gleichzeitig griffen andere Sabaiten die eigenen Reihen an und schrien gellend: „Verrat! Talha und Al-Zubayr haben uns im Schlaf hintergangen!“ [51]. Im Lager der Ansar gellte es: „Verrat! Ali hat uns überfallen!“ [51].
Binnen Minuten explodierte die Wüste in einem verheerenden Chaos [51]. Die Generäle verloren die Kontrolle über ihre Truppen [51]. Jeder glaubte, die Gegenseite habe den mühsam geschlossenen Eid gebrochen [51]. Die Schlacht von Al-Djamal hatte begonnen – angefacht durch das teuflische Gift der Desinformation [51].
Die Tragödie dieser Schlacht ist kaum in Worte zu fassen [51]:
Der Abzug von Al-Zubayr: Als Al-Zubayr ibn al-Awwam inmitten des Kampfgetümmels die Sinnlosigkeit dieses Krieges erkannte, wendete er sein Pferd und ritt wehrlos davon [51]. Doch ein feiger Mörder namens Ibn Jurmuz folgte ihm heimlich und stach ihn feige nieder, während er vor Allah im Gebet lag [51]. Als er Alis Zelt betrat, das gezogene Schwert des Zubayr präsentierte und eine Belohnung erwartete, brach Ali in bittere Tränen aus, drückte das Schwert an seine Brust und rief voller Schmerz jene prophetischen Worte [51]:
«بَشِّرْ قَاتِلَ ابْنِ صَفِيَّةَ بِالنَّارِ»
„Verkünde dem Mörder des Sohnes von Safiyyah [dem treuen Cousin des Propheten, Al-Zubayr] die sichere Botschaft von dem ewigen Feuer des Höllenbrandes!“ [51]
Der Opfertod von Talha: Talha ibn Ubaidullah stand weinend auf dem Feld und rief: „O Allah! Nimm mein Blut am heutigen Tage als Sühne für mein ungenügendes Handeln am Tage, als Uthman ermordet wurde!“ [51]. Ein tödlicher, namenloser Pfeil durchschnitt die Luft und traf ihn an der Halsschlagader, woraufhin er als Märtyrer im Sande versank [51].
Der Schutz des Kamels: Der Kampf tobte erbittert um das Kamel unserer Mutter Aisha [51]. Die aufrechten Männer von Basra warfen sich heldenhaft vor die Speere, um die geliebte Ehefrau ihres Propheten ﷺ zu schützen [51]. Über siebzig erhabene Bewahrer des Korans (Huffadh) starben an diesem Tag, während sie die Zügel ihres Kamels hielten [51].
Als Ali das unendliche Blutvergießen sah, befahl er einer militärischen Spezialeinheit unter der Führung ihres eigenen Bruders, Muhammad ibn Abi Bakr, das Kamel gezielt zu hamstringen [51]. Als das Tier sanft zu Boden sank, war der Kampf schlagartig beendet [51].
Ali trat vor das zerstörte Gehäuse, sprach voller Ehrfurcht mit unserer Mutter Aisha, quartierte sie im besten Hause von Basra ein und schickte sie unter der Ehrenbegleitung ihrer eigenen Familie und sechzig edler Frauen sicher zurück nach Medina [51]. Seine Gesetze für diesen innerislamischen Konflikt gingen als Meilenstein in das Völkerrecht ein [51]: «لَا يُقْتَلُ جَرِيحٌ، وَلَا يُتْبَعُ فَارٌّ، وَمَنْ أَلْقَى سِلَاحَهُ فَهُوَ آمِنٌ» („Kein Verwundeter darf getötet werden, kein Fliehender darf verfolgt werden, und wer seine Waffen niederlegt, ist absolut sicher in seinem Leben!“) [51].
Nach dem Ende der Schlacht von Al-Djamal traf Ali eine weitreichende administrative Entscheidung: Er verlegte die Hauptstadt des Reiches von Medina nach Kufa (الْكُوفَةُ) im Irak [51].
Dr. Elhamy analysiert diese Maßnahme mit scharfer geostrategischer Präzision [51]:
Um die darauffolgende Tragödie von Siffin (سِفِّينُ) unvoreingenommen zu verstehen, müssen wir die Perspektive von Muawiyah ibn Abi Sufyan und den Menschen in Syrien (Scham) betrachten [51]. Sie waren keineswegs Rebellen gegen den Glauben [51]. Ihre Haltung ruhte auf drei unerschütterlichen Säulen [51]:
Der blutige Schrei nach Gerechtigkeit: Der Gesandte des Friedens, der den blutigen Umhang Uthmans und die abgeschlagenen Finger seiner heldenhaften Ehefrau Na’ilah im Gepäck trug, hatte diese Reliquien des Terrors direkt im Sahn des المسجد الأقصى (Felsendom/Al-Aqsa-Moschee) in Jerusalem aufgehängt [51]. Täglich blickten Zehntausende syrische Soldaten auf dieses ungesühnte Verbrechen und schworen bei Allah, niemals zu ruhen, bis dieses Blut gerächt ist [51].
Die unantastbare Legitimität Uthmans: Sie besaßen eine Reihe von authentischen Hadithen, die der Prophet ﷺ direkt über die Rechtmäßigkeit Uthmans gesprochen hatte [51]. Sie wussten, dass der Prophet ﷺ Uthman als den „Träger der Wahrheit im Sturm“ angekündigt hatte [51]:
«تَكُونُ فِتْنَةٌ يُقْتَلُ فِيهَا هَذَا الْمُقَنَّعُ، فَإِذَا هُوَ عُثْمَانُ»
„Es wird eine gewaltige Fitnah über die Ummah hereinbrechen, in der dieser verhüllte Mann unschuldig erschlagen wird. Und siehe da: Es war Uthman!“ [51]
Die angebliche Komplizenschaft Alis: Aus der fernen Perspektive von Damaskus sah die Lage katastrophal aus [51]: Der rechtmäßige Kalif Uthman wird ermordet. Sofort übernimmt Ali die Macht. Seine erste Amtshandlung ist die Entlassung aller loyalen umayyadischen Beamten [51]. Und als das Heer von Aisha und Talha Qisas fordert, zieht Ali mit einer Streitmacht gegen sie ins Feld, deren vorderste Generäle und leidenschaftlichste Krieger die Mörder Uthmans selbst sind [51]! Wie sollte ein syrischer Staatsmann in dieser Konstellation an eine neutrale, gerechte Justiz glauben [51]? Sie sahen in Alis Regierung eine Herrschaft, die von den Mördern ihres Vaters gekapert worden war [51].
Im Jahr 37 nach der Hidschra stießen die beiden gigantischen Heere der Ummah bei Siffin am Ufer des Euphrat aufeinander [51]. Es war das größte militärische Aufeinandertreffen der islamischen Frühgeschichte [51]: 50.000 Krieger unter Ali und 60.000 unter Muawiyah – die absolute Elite jener Streitmacht, die zuvor die beiden antiken Weltreiche Persien und Byzanz zerschmettert hatte, stand sich nun im staubigen Wüstensand gegenüber [51].
Wochenlang zögerten beide Seiten, den finalen Schlag zu führen [51]. Es kam zu kleineren Scharmützeln, bis im Monat Safar 37 n.H. der totale Kampf entbrannte [51]. Die Schlacht war von unvorstellbarer Brutalität geprägt [51]. Doch das absolute theologische und historische Epizentrum dieser Schlacht ereignete sich, als der fast 90-jährige Gefährte Ammar ibn Yasir (عَمَّارُ بْنُ يَاسِرٍ) – ein Denkmal des Glaubens – auf dem Feld der Ehre fiel, erschlagen von den Soldaten Muawiyahs [51].
Als der Ruf „Ammar ist tot!“ durch die Reihen hallte, gefror das Blut in den Adern der syrischen Generäle [51]. Jeder von ihnen erinnerte sich an das weltberühmte, unantastbare Wort des Propheten ﷺ, das er beim Bau der ersten Moschee in Medina zu Ammar gesprochen hatte [51]:
«وَيْحَ عَمَّارٍ، تَقْتُلُهُ الْفِئَةُ الْبَاغِيَةُ، يَدْعُوهُمْ إِلَى الْجَنَّةِ وَيَدْعُونَهُ إِلَى النَّارِ»
„Wehe Ammar! Er wird einst von der abtrünnigen, unrechtmäßigen Gruppe [الْفِئَةُ الْبَاغِيَةُ / Al-Fi’ah al-Baghiyah] getötet werden! Er ruft sie zum Paradiese, während sie ihn zum Feuer rufen!“ [51]
Der große General Amr ibn al-Aas (عَمْرُو بْنُ الْعَاصِ) stürzte bleich vor Entsetzen in das Zelt Muawiyahs und rief voller Panik: „Wir sind verloren! Wir haben Ammar getötet! Wir sind die abtrünnige Gruppe!“ [51].
Hier zeigt sich die eisige politische Genialität und die psychologische Abwehrleistung Muawiyahs [51]. Um den sofortigen Kollaps seines Heeres und die Meuterei seiner Truppen zu verhindern, griff er zu einem der berühmtesten rhetorischen Interpretationsmuster der Geschichte [51]: Er blickte Amr kalt an und sprach im Brustton der Überzeugung [51]:
«أَوَنَحْنُ قَتَلْنَاهُ؟ إِنَّمَا قَتَلَهُ مَنْ أَخْرَجَهُ وَأَلْقَى بِهِ بَيْنَ رِمَاحِنَا!»
„Haben wir ihn denn etwa getötet? Wahrlich, niemand anderes hat Ammar ermordet als jener [Ali], der ihn aus seinem Hause herausführte und ihn schutzlos mitten zwischen unsere scharfen Speere geworfen hat!“ [51]
Dieses theologische Trugbild (Ta’wil) wurde von den kriegsmüden syrischen Soldaten begierig aufgenommen, um das unerträgliche kognitive Dissonanzgefühl in ihren Seelen zu betäuben und weiterzukämpfen [51]. Doch der aufrechte Sohn des Amr, Abdullah ibn Amr ibn al-Aas, der sich weigerte zu kämpfen und nur anwesend war, weil der Prophet ﷺ ihm einst befohlen hatte, seinem Vater zu Lebzeiten gehorsam zu sein, wies diese Interpretation empört zurück und rief seinem Vater unaufhörlich zu: „Wir sind es! Bei Allah, wir sind die abtrünnige Gruppe!“ [51].
Als das syrische Heer unter dem Druck des herannahenden Sieges Alis zu wanken begann, hoben sie auf Anraten des Amr ibn al-Aas die heiligen Koranschriftrollen auf ihre Speerspitzen empor und riefen [51]: «بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمْ كِتَابُ اللَّهِ» („Zwischen uns und euch soll das Buch Allahs richten!“) [51].
Ali, der die theologische Aufrichtigkeit dieser Geste bezweifelte, aber dem unbändigen Drängen seiner eigenen, kriegsmüden Truppen nachgeben musste, willigte in das Schiedsgericht (التحكيم / Al-Tahkim) ein [51]. Es wurde vereinbart, dass Ali einen Schiedsrichter (Abu Musa al-Ash’ari / أَبُو مُوسَى الْأَشْعَرِيُّ) und Muawiyah einen Schiedsrichter (Amr ibn al-Aas) ernennen, um eine verfassungsmäßige Lösung für das Reich auszuarbeiten [51].
In fast allen populären Geschichtsbüchern und Enzyklopädien liest du bis heute die dramatische Geschichte über das Treffen in Dumah al-Jandal [51]: Amr ibn al-Aas habe den gutgläubigen Abu Musa al-Ash’ari hintergangen. Sie hätten vereinbart, sowohl Ali als auch Muawiyah abzusetzen. Abu Musa trat vor das Volk und verkündete: „Ich entziehe Ali die Herrschaft, so wie ich diesen Ring von meinem Finger ziehe!“ Doch als Amr an die Reihe kam, rief er triumphierend: „Und ich setze Muawiyah ein, so wie ich diesen Ring an meinen Finger stecke!“ Woraufhin sie sich gegenseitig als Esel und Hunde beschimpften [51].
Dr. Elhamy zertrümmert diese Erzählung als eine haltlose, erfundene Farce [51]!
Diese Version stammt aus der Feder des extrem voreingenommenen schiitischen Erzählers Abu Mikhnaf (أَبُو مِخْنَفٍ - لُوطُ بْنُ يَحْيَى), dessen Lügen von den unbestechlichen Meistern der Hadith-Wissenschaft längst als absolut unzuverlässig deklassiert wurden [51].
Was geschah tatsächlich in Dumah al-Jandal [51]?
Die beiden Schiedsrichter waren hochdekorierte, gottesfürchtige Gefährten, die mit absolutem Ernst verhandelten [51]. Abu Musa al-Ash’ari schlug vor, beide streitenden Parteien (Ali und Muawiyah) beiseite zu lassen und die Khilafah auf den letzten überlebenden Giganten der ersten Stunde, den weisen Sa’d ibn Abi Waqqas (سَعْدُ بْنُ أَبِي وَقَّاصٍ) oder den asketischen Abdullah ibn Umar, zu übertragen [51].
Doch der Pakt scheiterte an der unerbittlichen Realität [51]: Während der siebenmonatigen Verhandlungszeit hatte sich in Alis Heer die fanatische Sekte der Chawaridsch (الخوارج) abgespalten [51]. Sie erklärten Ali für ungläubig, weil er die menschliche Gesetzgebung des Schiedsgerichts akzeptiert hatte [51]. Ali war gezwungen, im Irak einen brutalen Krieg gegen diese inneren Terroristen zu führen [51].
Als Muawiyah sah, dass Alis Machtbereich im Irak im Chaos versank, erkannte er mit dem scharfen Verstand eines Politikers, dass eine Kapitulation oder eine Abdankung in dieser Stunde die schutzlose Übergabe Syriens an die absolute Anarchie bedeuten würde [51]. Das Schiedsgericht endete ohne ein einheitliches Ergebnis [51]. Der Status quo blieb bestehen, und nach dem Scheitern der Verhandlungen begannen die Menschen in Syrien, Muawiyah nicht mehr nur als Gouverneur, sondern als den einzig fähigen Kalifen für die Zukunft der Ummah zu betrachten [51].
Wir schließen dieses monumentale, detailreiche Werk mit dem goldenen Fundament unseres Glaubens bezüglich dieser schwersten Prüfung unserer Vorfahren [51, 52]:
Wir glauben mit unumstößlicher Gewissheit, dass die Gefährten des Propheten ﷺ die besten und reinsten Menschen waren, die je auf diesem Planeten wandelten [51, 52]. Ihr Streit war kein schmutziger Krieg um weltliche Güter, Macht, Geld oder persönliche Privilegien [51, 52]. Jeder von ihnen war ein aufrechter Gelehrter, der nach bestem Wissen und Gewissen den Ijtihad (الِاجْتِهَادُ - das Ringen um die Wahrheit vor Allah) vollzog [51, 52]:
Wir reinigen unsere Zungen von jeglicher Herabwürdigung dieser Giganten und sprechen mit tiefer Ergebenheit jene Worte, die Allah uns im Koran für alle Zeiten als unser Gebet gelehrt hat [51, 52]:
«رَبَّنَا اغْفِرْ لَنَا وَلِإِخْوَانِنَا الَّذِينَ سَبَقُونَا بِالْإِيمَانِ وَلَا تَجْعَلْ فِي قُلُوبِنَا غِلًّا لِّلَّذِينَ آمَنُوا رَبَّنَا إِنَّكَ رَءُوفٌ رَّحِيمٌ»
„Unser Herr! Vergib uns und unseren Brüdern, die uns im Glauben vorangegangen sind, und lasse in unseren Herzen keinen Groll oder Hass gegen diejenigen sein, die gläubig sind! Unser Herr! Wahrlich, Du bist Allgütig und Allbarmherzig!“ (Sure Al-Haschr: 10) [51]
Gegründet auf den historischen Analysen von Dr. Mohamed Elhamy in Episode 20. [51]